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Verteilt am Boden werden kreisförmig unterschiedlichste Glasschüsseln stehen, gefüllt mit Wasser und Badeschaum. Rosa me kommt in den Raum und beginnt mit einem ein Meter langen Strohhalm in die erste Schüssel zu blasen. Relativ schnell verschwindet die Schüssel unter einer Schaumdecke.
Das Publikum kann dazustoßen, Strohhalme werden für den Betrachter vorbereitet. Rosa me wird sich die ganze Zeit durch die Schaumskulpturen bewegen und ununterbrochen in die entstehenden Formen blasen.

Die Arbeit greift in die aktuelle Gender-Thematik auf. Die heutigen Frauen sind autonom und haben ihr Leben selbst im Griff. Trotzdem erlebe ich meinen Alltag differenzierter, ich bin gerne eigenständig, aber in keinster Weise gerne mit all meinen Aufgaben alleine. Rosa me stellt den Betrachter vor die Wahl, ihr bei dem mühsamen Prozess der Schaumherstellung zu helfen oder sich von dem Titel – selbst ist die Frau – davon hindern zu lassen und ihr beim „Außer-Atem-Sein“ zuzusehen. Die Verunsicherung, die geschlechtsunabhängig dadurch in jedem Betrachter entsteht, zeigt die Paradoxien in unserer modernen Gesellschaft, die ich durch meine Performance angreifen will.

rosa me, selbst ist die Frau
Kunstfrühling Bremen
in Kooperation mit level one, 2014
Dauer: 45 min

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